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Männerchor Eintracht Köln-Porz stellt die Weichen für die Zukunft
Das 125-jährige Jubiläum der Eintracht kann man als Abschied der Vergangenheit betrachten. Mit dem heutigen Tag beginnt ein Neubeginn“, erläuterte der Präsident des Fördervereins Volkmar Schultz bei seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste in der Städtischen Grundschule Porz-Ensen. Den Ort kann man getrost als die Wiege des renommierten Chors betrachten. Viele der früheren und heutigen Sänger haben diese Schule besucht. Daher war es folgerichtig, dass man die Gäste, meist Mitglieder des Fördervereins, zu einem kleinen aber feinen Konzert in die Räume eingeladen hatte. Unter dem Motto „Mit Hätz und Siel“ präsentierten die Chormitglieder unter der Leitung von Michael Bertelmann ein exklusives Konzert der besonderen Art. Dem Konzert war ein monatelanger Prozess vorausgegangen mit dem Ziel, der Eintracht wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Wie viele Männerchöre müssen auch die Porzer den Zeichen der Zeit Tribut zollen. Das bisherige konventionelle Liedgut wird von der Öffentlichkeit immer weniger wahrgenommen.
Dazu der stellvertredende Vorsitzende Michael Bender bei seiner Moderation: „Wir haben überlegt, künftig das zu machen, was wir am besten können. Nämlich kölsch sprechen und singen“. Damit meinte Bender nicht unbedingt kölsche Karnevalslieder. Den Sängern machte es offenbar Spaß, internationale Pop-Musik mit kölschen Texten zu unterlegen oder alte kölsche Lieder mit neuen Texten zu singen. Auch vom a-cappella Gesang hat man sich verabschiedet. Eine Combo (Akkordeon, Bass und Schlagzeug) begleitete den Chor hervorragend. Das kam bei den Besuchern bestens an. Nun wird an den Feinheiten gearbeitet, bevor die Eintracht ihr Ergebnis einem breiten Publikum präsentiert.