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Kölsche Vörmedaach
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Kölscher Vörmeddaach „Uns Kölsche Brilljante" 2025

11.05.2025

Schon mit den ersten Tönen erreichen Lieder wie „Heimweh noch Kölle“ oder „unsere Stammbaum“ die Herzen ungezählter Menschen im Rheinland. Sie werden gehütet wie ein kostbarer Schatz und bringen Erinnerungen zum Funkeln. Mit Fug und Recht können solche Lieder als Kölsche Diamanten gelten, und die polierte der Männerchor Eintracht Porz bei seinem Matineekonzert am Muttertag musikalisch auf. Im Porzer Rathaussaal trugen die gesangsbegeisterten Herren des Traditionschores, der sich seit Jahren dem kölschen Liedgut verschrieben hat, Glanzstücke aus alter und neuer Zeit vor. So gab es Bewährtes von Willi Ostermann wie „die Mösch“, aber auch Köln-verliebte Songs aktueller Bands wie „Niemols ohne Alaaf“ von den Klüngelköpp oder „Für die Iwigkeit“ von den RäubernChorleiter Andreas Biertz hatte die Hits effektvoll für den Chorgesang bearbeitet und bezog auch das sangesfreudige Publikum bei den Refrains mit ein. Bei zwei Liedern wurden Männer aus dem Publikum, wie schon bei vorherigen Konzerten, auf die Bühne geholt, um den Männerchor stimmlich noch zu verstärken. Das macht der etlichen der Gäste sichtbar Spaß. Andreas Biertz merkte humorvoll an, sie seien zu weiteren Proben immer dienstags im Westhovener Engelshof willkommen.

Wie es schon Tradition ist, luden die Eintracht Sänger erneut einen musikalischen Gast ein. Dieses Mal kam Thomas Cüpper in seiner Rolle als „Et Klimpermännche“ auf die Bühne und unterhielt das Auditorium mit Liedern zur Quetsch und einer vergnüglichen Moderation. So erzählte er von einer Hosen-Anprobe im Bekleidungshaus, die nicht so wirklich nach seinen Wünschen verlief, und nahm sich selbst und das Älterwerden kräftig auf die Schippe. Dem Porzer Publikum gefielen Cüppers Erinnerungen an seine Kindheit im Bergischen Land. Damals habe man angekündigt: „wir fahren in die Stadt“ – und damit nicht etwa Köln gemeint, sondern Porz. Die versprochenen Diamanten bei der Matinee versprühten besonders bei den besinnlicheren Liedern ihr Funkeln. Michael Bender als Moderator und die Sängergemeinschaft erwiesen damit Friedel Bender ihre Reverenz. Der jahrzehntelange Chorvorsitzende, dessen Lieblingslieder hier vorgetragen wurden, ist im vorigen Jahr verstorben. Der Probenfleiß der Männer war deutlich zu spüren und ihre Sicherheit wuchs mit jedem neuen Lied. Für Solisten, die bei einzelnen Liedern hervortraten, gab es Sonderapplaus. Ihren Anteil am Gelingen hatte wieder die kleine Band, die den Gesangsvortrag begleitete, verstärkt durch musikalischen Nachwuchs aus den eigenen Chor-Reihen. Zwei Enkel des Chorvorsitzenden Peter Schumacher ergänzten die Blechbläser.