King Size Dick als Überraschungsgast
Es ist bereits Tradition, dass sich die Gäste bereits mehr als eine Stunde vor Beginn vor der noch geschlossenen Eingangstür am Rathaussaal in Porz versammeln. Aber der Saal bleibt noch zu. Die Protagonisten der Veranstaltung sind noch mit den letzten Regieanweisungen beschäftigt. Pünktlich um 11.00 Uhr beginnt ein Event der Extraklasse, der traditionelle Kölsche Vörmeddaach des Männerchors Eintracht Köln-Porz.
Wie bereits in den Vorjahren folgen die Sänger mit ihren vier Neuzugängen in den roten Shirts dem Motto „Met Hätz un Siel. Die Moderation von Michael Bender und Christoph Welsch stimmt die Besucher auf das Motto ein. Auf der Bühne präsentieren die Chormitglieder unter Leitung von Michael Bertelmann einen Strauß von Songs der ältesten Kölsch Formation Bläck Föös, wie Lück wie ich und du oder de Mama kritt schon widder e Kind. Das Publikum ist begeistert, die Musik animiert zum Mitsingen.
Mit JP Weber betritt ein kölsches Original die Bühne. Wie bereits im Vorjahr gehören die Herzen dem Mann mit der Flitsch. Urkölsch kommt er her. Ihn kann man nicht beschreiben. JP Weber muss man live erleben. Seine Texte und Songs sind unbeschreiblich echt kölsch und originell. Der Beifall steigert sich bereits vor der Pause und die Rufe nach Zugaben finden beim Entertainer offene Ohren, klasse.
Nach der Pause greifen die Eintracht-Sänger noch einmal in die Historie mit Liedern des legendären Jupp Schmitz. Und dann eine Überraschung. An der Seite von JP Weber betritt King Size Dick die Bühne. Die Überraschung ist gelungen, die Eintracht hatte im Vorfeld auf eine Ankündigung verzichtet. Er kommt immer noch an, insbesondere mit seinen Uraltsongs Dat es ming Heimat, Prima Prümmcher oder Linda Lou. Da macht sich die Begleitung mit der Gitarre oder der Flitsch von JP Weber besonders gut. Der eingekölschte Beitrag von Frank Sinatra Kölle du bes die Stadt läutet das Finale mit den obligatorischen Zugaben ein.









