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Förderverein Männerchor Eintracht auf Tour
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11.08.2018

Imposanter Blick auf das Schiffshebewerk Henrichenburg

Es ist guter Brauch und hat eine lange Tradition, der jährliche Ausflug der Förderer des Männerchores Eintracht Köln-Porz. In diesem Jahr hatten die Organisatoren einen markanten Punkt im Ruhrgebiet ausgewählt. Vor 99 Jahren weihte der damalige Kaiser Wilhelm II. das gigantische Schiffshebewerk in Henrichenburg bei Waltrop am Dortmund-Ems-Kanal ein. Doch bevor die Reisegruppe ihr Ziel erreichte, stand noch ein Hindernis im Weg. Der Reisebus wartete an der falschen Adresse in Köln-Mülheim, die Berliner Straße gibt es halt mehrmals in Köln. Dennoch war man pünktlich in Waltrop, wo zwei Gästeführer bereits warteten. Die Porzer konnten den Zeitungsbericht vom 11. August 1899 gut nachvollziehen, als sie das Bauwerk vor Augen hatte: „Die Menge jubelte, als der Kaiser das Bauwerk einweihte“.

Um den Höhenunterschied für die Schiffe zu bewältigen, baute man den Koloss aus Stahl mit dem gigantischen Aufzug. Dieser -auch Badewanne genannt, liegt allerdings seit 40 Jahren still. In einem kleinen Museum wird die Geschichte des Hebewerks und der Menschen am Kanal wieder lebendig. Über eine Wendeltreppe führt der Weg auf die Brücke zwischen den beiden Haupttürmen. Von dort genoss die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein einen fantastischen Ausblick auf die Stahlkonstruktion. Mit einer Tour auf dem Kanal mit dem Ausflugdampfer „Henrichenburg“ und einem gemeinsamen Essen endete für die Förderer ein erlebnisreicher Tag.